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Schloss Monte Ursino, vom Wachturm zum befestigten Gebäude

Das Schloss wurde mehrmals umgebaut und verstärkt, je nach den Bedürfnissen des Krieges. Das heutige Gebäude wurde zunächst als Anti-Saracen-Signalturm (Falodi-Turm) genutzt und übernahm dann die Funktion eines echten Wächters der Residenzen von Noli. Seine heutige Form geht auf den Umbau zurück, den Genua 1552 durch den Kapitän Andrea de Bergamo vornehmen ließ. Die Türme und Mauern wurden an neue Waffentypen, die Schießpulver verwendeten, angepasst. Die Burg besteht aus einer unregelmäßigen polygonalen Anlage, die den mächtigen runden Bergfried umschließt. An den Seiten sind die Reste von zwei neueren Türmen zu sehen. Der Hügel des Monte Ursino birgt jedoch noch andere Schätze, wie z.B. Zeugnisse von abgelegenen Behausungen: die "le casacce" genannt werden. Von der Festung zweigen die beiden mächtigen Mauerarme ab, die auf der einen Seite die Porta dello Scino (das westliche Zollhaus, leider völlig zerstört) und auf der anderen Seite, bis zum Boden hinuntergehend, den Turm namens Quattro Canti, Dreh- und Angelpunkt unterhalb des Stadtzentrums, erreichen.

Das heutige Gebäude, das sich am Fuße des Hügels von Monte Ursino befindet, ist das Ergebnis verschiedener Renovierungen, die von 1554 bis zum neunzehnten Jahrhundert stattfanden. Über die ursprüngliche Anlage des Gebäudes ist nur wenig erhalten geblieben und es gibt nur wenige historische Kenntnisse. Jedoch erwähnen die Quellen das Vorhandensein eines Gefängnisses und einer Kapelle, die für den Klerus bestimmt war. Angrenzend an den Palast befindet sich die Kirche Nostra Signora delle Grazie. Die Kirche wurde zu Beginn des siebzehnten Jahrhunderts auf den Überresten eines "pervetustum informe templum" erbaut, wie eine an der Gegenfassade angebrachte Tafel bezeugt und 1769 von Monsignore Antonio Maria Arduini restauriert.



Unsere Tipps

Das Schloss ist während der Öffnungszeit für Einzelpersonen oder Gruppen von Besuchern zugänglich.

Um das Schloss zu erreichen, empfehlen wir einen Spaziergang entlang des alten Steinweges. So können Sie ohne den Stress des Autos dorthin fahren und auch das wundervolle Panorama am Meer genießen.


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